Sonntag, 14. Dezember 2014

Ein paar Worte zum Jahresende

Huch, wo ist eigentlich das Jahr geblieben? Ihr habt euch sicher auch gefragt, wo ich denn eigentlich geblieben bin, zumindest wenn ihr mich nicht unbedingt auf Instagram oder Facebook stalked. Es ist ruhig um mich geworden zum Jahresende, es ist viel passiert und doch irgendwie nichts – Fakt ist: manchmal brauchen wir einfach ein Timeout um uns selbst den Kopf wieder zurechtrücken zu können.
Nun sitz ich hier an einem Sonntagabend, voll gefressen mit gefühlten drei Dutzend Weihnachtsplätzchen (ein Hoch auf den No-Shape December!) auf der kleinen stegartigen Brücke in meiner Wohnung und dacht mir „schreib doch nochmal was auf deinen Blog“. So fand ich, es sei eine prima Idee, euch mal eine kleine Review des Jahres, als auch eine kleine To-Do- bzw. Wanted-List in Previewform für 2015 zu geben.
 
Das war 2014…
… In diesem Jahr habe ich mich zum ersten Mal mehr oder minder intensiv am Mode-Blogging und dem Job als Stylistin versucht. Völlig neue und interessante Erfahrungen für mich, obschon ich ja bereits seit ein paar in der Branche herumturne. Die ganzen Events und Co waren cool, die Leute die man dort traf und mit denen man mal ein paar Worte sprach, die neuen Kontakte, die sich ergeben haben… Relativ viel hab ich für meine Verhältnisse auch gebloggt dieses Jahr…
… Byebye Bachelor, hallo Master. Du alte Kackmistscheiße. Aber wer was werden will, machts halt. Muss es machen. Wie auch immer. Ich bin äußerst glücklich, wenn das Mastertyrium auch vorbei ist.
… Dieses Jahr habe ich, bedingt durch die zuvor unter dem Stichwort „Kackmistscheiße“ erwähnten Tatsache, nur einen neuen Ort bereist. Was eigentlich mein persönliches Vorhaben, jedes Jahr einen neuen Ort zu bereisen, eigentlich voll im Soll erfüllt. New York City war das Ziel, wo ich auf meiner Reise nach LA gestoppt bin für ein paar Tage.
… Die Fotografie habe ich irgendwie mal wieder vernachlässigt. Zu viel zu tun, was vermeintlich wichtiger ist. Bullshit eigentlich.
… Tolle, interessante, durchgeknallte, kreative, liebe Menschen getroffen und natürlich viele davon schon im Leben gehabt. Noch mehr Idioten und Arschkrampen angetroffen, aber Dank diesen schätzt man erstgenannte Begegnungen umso mehr. Ich möchte fast behaupten, weder auf das eine noch das andere verzichtet haben zu wollen. Aber nur fast.
 
Das wird 2015…
… So sehr mir das Stylen anderer, sowie das Shoppen und präsentieren von Klamotten Spaß macht: 2015 ist Schluss damit. Mein Ernst. Einige denken jetzt „was geht mit ihr ab?“. Ganz einfach: Das Ganze beruht auf demselben Prinzip, wie sich mit etwas voll Leckerem masslos zu überfressen und dann erstmal einen großen Bogen darum zu machen. Daher gilt im neuen Jahr: wieder viel bloggen, auf Deutsch, aber wahrscheinlich mehr Foto- und Kreativblabla und natürlich Reisen. Mal sehen, was sich ergibt.
… Den Master genauso geisteskrank und trotz unzähligen Praktika und Auslandsaufenthalten in Regelstudienzeit durchprügeln? Hell no. 2015 wird das erste Mal seit 4 Jahren gechillt. Mehr oder minder. Zumindest was den akademischen Tralala angeht. Siehe nächster Punkt.
… Neuer Ort 2015: Kapstadt. Ich möchte dort für 3-4 Monate während meines akademischen Timeouts leben und vor Ort sowohl mit bedürftigen Kindern arbeiten, als auch meine Fotografie ausbauen. Dies ist ein lange gehegter Wunsch, der nun in Erfüllung gehen soll. Mehr dazu auch hier, sobald es konkret wird. Das bringt mich auch zum nächsten To-Do-Listenpunkt:
… Mehr fotografieren. Menschen, random Stuff, alles. Mich viel mehr künstlerischen Dingen widmen, um nicht im Alltag einzugehen wie eine Primel.
… Mehr mit kreativen, durchgeknallten Menschen abhängen, die das Herz am rechten Fleck haben und mit positiven Energien um die Ecke kommen. Die sich mit Schaffungsdrang mit mir in wechselwirkender Symbiose mit neuen Ideen anstecken. An solchen Menschen kann man wachsen, da sie dir ans Herz wachsen – ergo, wenn man die Metapher etwas weiter spinnt, dein Herz erweitern.
 
Soweit so gut. 2015, komm ruhig wenn du dich traust.
 
Und ihr, habt mal ein paar nette Weihnachtstage, fresst euch ins Delirium und fallt betrunken in den Tannenbaum, feiert Silvester oder verpennt es einfach. Wie ihr es auch macht, machts gut – ich hoffe, ihr bleibt mir auch im nächsten Jahr treu.
 
Eure Miri

Sonntag, 2. November 2014

Sunday thoughts...

I believe that the most beautiful human beings are those whose inner universes are made of fascinating chaos that directly drags you into their orbits and make you stay deliberately. This fascination is like an invisible bound, force or strong energy - because where there is chaos, there is so much to discover. And where there is so much to discover, the intrinsic need to do so is created in you. This is what makes you stay in their orbits, unless you are ignorant and/or incurious for what you may find.
source: Pinterest
 

Samstag, 4. Oktober 2014

Freiheit

Ich schaue auf die sauber gebundenen Schleifen meiner schwarzen Vans. Befinde mich am Flughafen, irgendwo, nur nicht zu Hause. All die Menschen, die an mir vorbeiziehen, so unterschiedlich sie auch sein mögen, haben eins gemeinsam: sie sind auf dem Weg. Irgendwo hin. Ob nach Hause, auf Reisen, auf Stippvisite bei Freunden und Verwandten oder ins Ungewisse, Neue. Manche von ihnen versuchen vielleicht etwas zu entfliehen: dem Alltag, einer Person, ihrem alten ungeliebten Leben. Viele jedoch fliehen vergeblich vor sich selbst.
Wir alle sind ständig auf dem Weg irgendwo hin, ob bewusst oder unbewusst. Das Leben ist schließlich ein stetiger Weg.
 
Während ich dort sitze, am Boden, kauernd, mein Handy am Ladekabel, die Beine umhüllt von einer bequemen wenn auch wenig schönen Jogginghose, die Ärmel meiner Levis Vintage Männer-Jeansjacke hochgekrempelt. In der Jackentasche befindet sich ein belgischer Franc, den ich neulich darin gefunden habe, der darauf schließen lässt, dass die Jacke tatsächlich ein älteres Schätzchen ist – deswegen beschloss ich, ihn einfach dort zu lassen. Ich mag die Jacke wegen ihrer Farbe und der Tatsache, dass sie bereits eine Geschichte besitzt. Genau wie all die Menschen, die an mir vorbeiziehen.

Während ich Musik höre, hebe ich meinen Blick und beobachte die Menschen um mich herum.
Familien, die gestresst an mir vorbeihechten, um die quengelnden Kinder zu besänftigen.
Verschiedenste Menschen, einige von ihnen merkwürdige Gestalten, aber auch sie haben alle etwas Interessantes, Unbekanntes, eine Geschichte, die von ihren Gesichtern und Kleidung erzählt wird.
Ich beobachte eine Reisegruppe von Menschen mit Behinderungen, denen die Aufregung und Freude über den bevorstehenden Flug deutlicher anzusehen ist, als allen anderen.
Junge Paare, die sich nach dem Sicherheits-Check-In liebevoll ansehen, küssen, umarmen, und schließlich Hand in Hand oder umschlungen weitergehen.  
Ältere Paare, die mir die schöne Illusion aufrecht erhalten, dass es „die wahre Liebe“ tatsächlich gibt. Man sieht ihnen ja nicht gleich an, dass sie sich nichts mehr zu sagen haben oder einer den anderen nicht mehr so ganz ausstehen mag. Was zählt ist, dass sie zusammenhalten. Vermutlich haben sie sich jetzt, da sie in Rente sind, endlich gegönnt, wofür sie ihr Leben lang gearbeitet haben. Ein Leben lang haben sie verzichtet für Familie, Arbeit, anfallende Kosten und was weiß ich, um sich nun endlich etwas in ihrer neu gewonnenen Freiheit zu gönnen.
Einige von ihnen wirken erholt, andere irgendwie bedrückt, weil sie wieder zurückkehren müssen. Zurück in die tägliche Routine. Ob sie diese wohl glücklich macht? Muss man wirklich ein Leben lang verzichten, um sich „endlich was zu gönnen“?

Ich gebe mir selbst die Antwort und sie lautet „NEIN“. Die Freiheit, sich etwas zu gönnen, die Freiheit, zu tun, was man möchte, weder fremdbestimmt noch mit Restriktionen, haben wir alle. Viele haben jedoch Angst vor genau dieser Form der Freiheit, weil sie mit vielen unkontrollierbaren und ungewissen Faktoren versehen ist. Aber ist es nicht genau das, was unsere Freiheit so wundervoll macht? Sie wäre noch nicht einmal halb so wunderbar, wenn wir wüssten, was sie für uns bereithält. Dennoch haben so viele Menschen Angst davor. Sie begnügen sich mit ihrer täglichen Routine, die ihnen weder Abwechslung noch Erfüllung, dafür jedoch Berechenbarkeit und Absehbarkeit bringt. Weil es so bequem ist. Am Ende kommt ja eh die Zeit, in der man sich dann endlich was gönnen kann. Und was ist, wenn nicht? Vertane Chancen kommen nicht zurück. Niemand sollte eine Chance auf Glück verstreichen lassen - und doch tun es so viele, immer wieder, in den verschiedensten Situationen. Warum? Weil sie Angst haben. Unnötige Angst, vor dem, was das Leben für sie bereit gehalten hätte. 

"I'd rather live a life full of 'oh well's than a life full of 'what if's."

Ich finde Gefallen an meinen Beobachtungen, all den Geschichten die an mir vorbei ziehen, und lächle, weil ich dort sitze, alleine, und glücklich bin. Ja, ich sitze dort am Boden, alleine, und lächle weil ich glücklich bin in diesem Moment. Glücklich und frei. Alleine aber nicht einsam, meine Gedanken, ein Kopf voll Inspiration, Erinnerungen an das Gefühl des Sandes unter meinen Füßen begleiten mich. 
Gleich werde ich in meinen Flieger steigen, dem Symbol der Freiheit, weil er  uns die Freiheit gibt, Orte zu verlassen und neue Orte zu entdecken. Jedoch ist es nicht der Flieger selbst, sondern meine eigene Einstellung als Passagier, der dieses Symbol mit dem Sinn hinter der Freiheit füllt. Meiner eigenen.

Egal was diese Menschen an ihrem Ziel erwartet, sie gehen an mir vorbei und nehmen das sanfte Lächeln der so pennerhaft da sitzenden jungen Frau mit ihrer zu großen Männerjeansjacke mehr oder weniger bewusst wahr. Ich möchte ihnen ein bisschen von meinem Gefühl des Glücks mitgeben auf ihre Reise. Wer weiß, vielleicht begleitet sie dieses Lächeln zu ihrem Ziel. Und wer weiß, wozu es gut war, dass es gesehen wurde.
 
 

Freitag, 29. August 2014

Apologies...

My dearest readers!

Sorry, I didn't post in while, but I'm recently working on my bachelor thesis, busy with work and, on top of all, I caught a bad cold this week.
This is why I decided to take a month off to focus on the important things in my life - which was a very though descision.
Nonetheless, since posting a pic is not that much of an effort like writing a blogpost, I'll keep you up to date on Instagram and my official Facebook-page!

Before I take my month off, I want to thank you for reading my blog and following my posts and I promise to provide you with a lot of amazing looks, recipies and stories as soon as I dropped my bachelor thesis at my university :) I hope you stay with me for so long.

See you on Instagram and Facebook.
For the rest of you, stay tuned till October!

See you soon

xoxo

Miri

Donnerstag, 24. Juli 2014

Conciously Delicious - Part II: Treats and Snacks

Is it food time again? Ooooh yes! Last time, I posted about my breakfast favorites (klick) and provided you with yummi recipes - the second part of my healthy food series is all about sweet little treats and snacks.
I am a really sweet person. Not literally, but I cannot function without the little help of sweet food - like chocolate uuuugh - every now and then. Okay okay, daily. Multiple times. Unfortunately, most of my beloved chocolate bars, cookies or cakes are anything but healthy... They contain a lot of bad ingredients: tons of sugar, fat and things I've never heard of (but which somehow remind me of these little experimental chemestry toy boxes for kids - yummi......). They taste great, though, and I guess we all agree to that point. However, even if you make your favorite treats at home, there's still a lot of sugar, fat and flour involved. Tasty, no doubt, but still not nourishing at all. A quick endorphine rush on sugar that fades as fast as it came is the conquence - then, you start to crave for more. Thanks food industry for making us all become addicts!
Nonetheless, there are good kinds of sweets! I found a couple of really good substitutes for several snacks, enlarging my list of recipes almost daily. The snacks in this post, I've all tried them myself. They are so easy to make - so there are no excuses to not give them a try too, everyone can do it. 
 
I just love them! And I hope you will like them, too :) 
I actually started to drool while writing this post, too, haha
 


 
Raw Brownies (vegan! raw!)
200g pitted dates (might soak in a bit of hot water to get more squishy), mashed
200g almind flour or shredded almonds
50g raw cocoa powder
a bit of desiccated coconut to sprinkle on top

> Mix all ingredients and put them into a squared box
> Sprikle some desiccated coconut on top.
> Optionally: put in the fridge for at least 30 minutes. 
> Leftovers (if there are any because they're sooo delicious haha) should be kept refrigerated to maintain the consistence.
> Enjoy without baking!






Banana-Oat-Cookies (vegan!)
2 mashed bananas
1 cup oats
1 cup of whatever you like: raisins, chocolate chunks, coconut, shredded nuts...

> Mix everything and preheat the oven at 200°C. 
> Use a tablespoon to form the cookies (diameter should be approx. 5cm) on a baking sheet. > Bake for about 15 minutes. 
> Soooo delicious! I made them today and my whole apartment smells sooo good!









































Chiapudding (vegan!)
1 cup Chia seeds
2 cups almond/soymilk/vanilla soymilk/chocolate soymilk...
optional: 2 tbsp taw cocoa powder and/or 1 tsp sweetener like stevia

> Mix everything in a muesli bowl. 
> Let soak in the fridge for at least 1 hour.
> I usually top my pudding with goji and fresh berries and/or cinnamon.






Light Portein Cheesecake
300g curd
1 egg
1 egg white
some berries, mandarines, cherries whatever you like (just like ~50g)
some sweetener (I used 1 tbsp Stevia)
optional: 30g protein powder

> Mix all ingredients, put in a bowl (that can be put into the oven)
> Bake for 30 min. at 160°C.





Mittwoch, 23. Juli 2014

Black Suit

Okay, this is a jumpsuit and not a "suit suit" - nonetheless, it is such a wonderfully alterable item, an enrichment for every closet! Its black, satin-like fabrics an the sexy but somehow lose cut bear tons of potential for different styles.
This time, I chose a typical Miri-Look: black, casual, cool. The perfect companion for any occasion!
I'm keeping it short today, because I have to study for my finals - the last ones of my bachelor (hopefully). But tomorrow I'll provide you with some delicious, healthy snack ideas. My life-saver during the period of finals...







Jumpsuit, Sandals, Earpiece: H&M - Jacket: Zara - Watch: Armani

Pics by Malia Keana (Editing: myself)

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Dienstag, 15. Juli 2014

Backpacker

I was happy to receive this wonderful vintage rucksack from Estarer (Amazon Shop) ! I've been looking for a cool backpack so long, but I'm a really picky person in that respect. A bag has to meet 3 main aspects to be officially Miri-proven:
1. The look: cool and it has to be conbinable with as many outfits possible!
2. practical aspects: no matter if its purpose is being a bag for school, shopping or party, I never buy a bag just due to its looks. Practicability is very important for me too. What's the point in carrying a bag that's useless?!
3. Value: I don't mind buying expensive bags when I have a certain budget and I'm also willing to pay for good quality. But ridiculously expensive bags are ridiculous ;)

When my backpack arrived, the smell of the smooth and shiny geniune leather was immediately striking, the size was perfect for many purposes. After a first rough exploration of the bag, I could easily notice the high quality of the fabric. However, I got all exited once I had figured out, that it's convertible: you can use it as a backpack, as I do, or you can hide the straps in a little intregrated zipper-pocket on the back and attach a shoulder strap. Both ways are adjustable, so you can wear it any way you like! This is awesome and totally meeting my Miri-Point 2 ;)
Since last week, this bag is my daily compainion on my way to school or to photoshoots. Did I tell you about the super cool look?! ;)





Bag: Estarer (see shoplink in text) - Jeans: Cheap Monday - Shirt: H&M - 
Hat: New Era - Shoes: Keds

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